Umgang mit Eisen und Mangan im Wasser
Schutz der Qualität und Zufriedenheit der Verbraucher
Eisen und Mangan sind natürlich vorkommende Mineralien, die häufig in Grund- und Oberflächengewässern zu finden sind. In geringen Mengen sind sie zwar nicht schädlich, aber in übermäßigen Konzentrationen können sie erhebliche Probleme für Wassersysteme und Endverbraucher verursachen:
- Fleckenbildung: Eisen und Mangan oxidieren bei Kontakt mit Luft und bilden rotbraune (Eisen) oder schwarze (Mangan) Ablagerungen. Diese Ablagerungen verursachen Flecken auf Wäsche, Sanitärarmaturen und Haushaltsgeräten, was häufig zu Beschwerden seitens der Verbraucher führt.
- Geschmack und Geruch: Selbst geringe Konzentrationen können Trinkwasser einen metallischen Geschmack verleihen und es ungenießbar machen. Insbesondere Mangan kann auch einen muffigen oder bitteren Geruch verursachen.
- Wasserklarheit: Schwebende Eisen- und Manganpartikel verursachen Verfärbungen und Trübungen, wodurch die wahrgenommene Qualität des Wassers beeinträchtigt wird.

Herausforderungen bei Betrieb und Wartung
Ein Überschuss an Eisen und Mangan kann zu schwerwiegenden Problemen für Wasserversorgungssysteme und die Infrastruktur führen:
Überlastung der Filteranlage: Herkömmliche Filteranlagen haben Schwierigkeiten mit hohen Eisen- und Mangangehalten, sodass sie häufiger gewartet und die Filter häufiger ausgetauscht werden müssen.
Kalkablagerungen: Diese Mineralien können sich in Rohren, Pumpen und Ventilen absetzen und ansammeln, wodurch die Durchflusskapazität (C-Faktor) verringert und die Energiekosten für das Pumpen erhöht werden.
Korrosion: Eisen- und Manganablagerungen können die Korrosion von Metalloberflächen beschleunigen, wodurch die Infrastruktur weiter beschädigt wird und kostspielige Reparaturen erforderlich werden.
Gesundheitliche Aspekte und regulatorische Anforderungen
Während Eisen nicht als gesundheitsschädlich gilt, gibt Mangan aufgrund seiner potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit, insbesondere bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen, Anlass zur Sorge.
Regulatorische Rahmenbedingungen:
Die Trinkwasserrichtlinien und -normen für Eisen und Mangan variieren je nach Region. In Europa legt dieEU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184parametrische Werte und risikobasierte Ansätze zum Schutz der öffentlichen Gesundheit fest, während andere Rechtsordnungen ihre eigenen Leitwerte und operativen Ziele beibehalten.
Wasserversorgungsunternehmen müssen bei der Behandlung von Eisen und Mangan in aufbereitetem Wasser ästhetische, betriebliche und gesundheitliche Aspekte gegeneinander abwägen.
Wie Carus helfen kann
Carus bietet Oxidationslösungen auf Permanganatbasis, die eine effektive Behandlung von Eisen und Mangan in Trinkwasseraufbereitungsprozessen unterstützen.
Oxidationslösungen:
AQUOX® Kaliumpermanganat und CARUSOL® Flüssigpermanganat oxidieren gelöstes Eisen und Mangan zu unlöslichen Partikeln und erleichtern so die nachgeschaltete Entfernung durch Filtration.
Systemkompatibilität:
Diese Lösungen lassen sich in bestehende Aufbereitungssysteme integrieren und können Versorgungsunternehmen dabei helfen, ihre Leistung zu optimieren, betriebliche Herausforderungen zu reduzieren und Wasserqualitätsziele zu erreichen.
Technisches Fachwissen:
Carus verfügt über Erfahrung in der Unterstützung von Versorgungsunternehmen bei der Entwicklung, Umsetzung und Optimierung von Aufbereitungsstrategien, die mit den regionalen Rechtsvorschriften, einschließlich der EU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184 und den Leitlinien der US-Umweltschutzbehörde EPA, im Einklang stehen.
Lösungen in Aktion
Carus-Lösungen werden eingesetzt, um zu helfen:
- Verringern Sie Fleckenbildung, Verfärbungen und Kalkablagerungen.
- Verbessern Sie Geschmack, Geruch und allgemeine Wasserklarheit
- Unterstützung der Betriebssicherheit und des Schutzes von Vermögenswerten
- Unterstützung der Versorgungsunternehmen bei der Erreichung interner Wasserqualitätsziele und gesetzlicher Vorgaben
Ressourcen
Lösen Sie Ihre Probleme mit Eisen und Mangan
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